„Im Yoga geht es nicht darum, auf dem Kopf zu stehen, sondern fest auf den eigenen Füßen.“
Kausthub Desikachar
Die ersten Yogis wurden schon vor etwa 3500 Jahren in indischen Texten erwähnt. Die Rede war damals von heiligen Männern, die meditierten und Atemübungen machten. Erst zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert n. Ch. entwickelte sich das Hatha-Yoga mit den Asanas, das den Körper in den Mittelpunkt stellt – weiterhin mit dem Ziel, unseren Geist, also das denkende Bewusstsein zu beeinflussen. In den ersten Aufzeichnungen dazu wurden vierzehn Yoga-Haltungen (Asanas) beschrieben, dazu Pranayama (die yogischen Atemübungen) und Meditation.
Im modernen Yoga steht der Körper in den Mittelpunkt, dennoch ist es weiterhin das Ziel der ganzheitlichen Yogapraxis, Körper, Atem und Geist anzusprechen.
„Yoga ist der Zustand, in dem die geistigen Tätigkeiten zur Ruhe kommen.“
Yoga-Sutra nach Patanjali, Kapitel 1 Vers 2
Heute liegt Yoga stark im Trend und die „Yogalandschaft“ wird immer vielfältiger. So unterschiedlich wie die Yogalehrenden und die Yoga-Stile sind auch die Angebote.
Die Yogastunden bei ANKERZEIT zeichnet Folgendes aus:
- eine sanfte Übungspraxis, geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene
- die Kombination verschiedener Stile des Hatha-Yoga, untermauert von physiotherapeutischer Fachkompetenz
- Achtsamkeit als zentrales Element des Unterrichtes
- ein ganzheitlicher Ansatz mit Fokus auf Körper, Atem und Geist
- die Umsetzung der Yogahaltungen (Asanas) mit dem Ziel von Aufmerksamkeit, Stabilität und Leichtigkeit
- die Durchführung der Asanas unter Berücksichtigung der Voraussetzungen der Übenden
- individuelle Korrektur mit professionellem Blick
- schrittweiser, durchdachter Aufbau des Unterrichts
- Berücksichtigung individueller Einschränkungen
- keine Akrobatik oder Esoterik

„Tun wir etwas mit Achtsamkeit wird es zur Meditation.“
Thich Nhat Hanh

„Tun wir etwas mit Achtsamkeit wird es zur Meditation.“
Thich Nhat Hanh
Aufgrund seiner ganzheitlichen Wirkung auf der körperlichen, emotionalen und geistigen Ebene kann Yoga sehr unterschiedlichen Beschwerden vorbeugen und entgegenwirken. Dafür gibt es heute zahlreiche Belege.
Auf unser vegetatives Nervensystem hat Yoga eine regulierende Wirkung. Regelmäßige Yogapraxis kann den Blutdruck senken und Stresshormone im Blut abbauen. Die Atmung wird vertieft und verbessert.
Yoga fördert die innere Ruhe und Entspannung, wirkt regulierend in akuten Stresssituationen und stärkt somit die psychische Gesundheit. Die Stimmung kann verbessert, Schlafstörungen vermindert werden.
Kraft und Beweglichkeit des gesamten Bewegungsapparats werden verbessert. Dabei werden nicht nur einzelne Muskeln, sondern Muskelgruppen angesprochen, so dass das Zusammenspiel der Muskeln gefördert wird. Durch die achtsame Körperarbeit werden Bewegungen bewusst gemacht und neue Bewegungsmuster erlernt. Schmerzen können vermindert werden.
Quellenangabe und weiterführende Informationen:
Die Geschichte des Yogas
BDYoga | Yoga in der Prävention
Alternative Medizin: Wie und warum wirkt Yoga? Das sagt die Wissenschaft